Hannelore Kraft Am vergangenen Donnerstag war bekanntgeworden, dass CDU-Verkehrsminister Wittke als Raser mit 109 Stundenkilometern in einer geschlossenen Ortschaft geblitzt worden war und den Führerschein für acht Wochen abgeben musste. Bis zuletzt hatte Wittke versucht, den Vorfall vom 7. November 2008 unter der Decke zu halten.
Heute ist der CDU-Minister zurückgetreten.
Die Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Hannelore Kraft erklärte dazu:
"Der Rücktritt von Herrn Wittke war ein notwendiger Schritt, der überfällig war. Herr Wittke hat offenbar die Flucht nach vorne angetreten, bevor in der Fragestunde des Landtags weitere belastende Details zu Tage getreten wären. Es ist gut, dass Herr Wittke von sich aus Einsicht gezeigt hat, dass ein Verkehrsminister als Raser nicht tragbar ist. Diese Einsicht hätte Ministerpräsident Rüttgers zeigen müssen und Herrn Wittke schon nach Bekanntwerden der Raserfahrt entlassen müssen. Der Ministerpräsident glaubte offenbar, dass unentschuldbare Verhalten des Ministers mit einer Rüge beiseite schieben zu können."